Gerade deshalb ist es wichtig, dass
eine Frau ihre Brust kennt. Dann wird ihr jede Veränderung auffallen. Zusammen
mit dem Arzt/der Ärztin ihres Vertrauens kann diese Veränderung abgeklärt
werden.
Der größte Teil der entdeckten Knoten sind kein Krebs.
Sollte die Diagnose dennoch ergeben, dass es sich um einen bösartigen Tumor
handelt, ist es wichtig zu wissen:
Und selbst in einem späteren Stadium lässt sich die Erkrankung noch
gut behandeln.
Betroffene müssen informiert und aufgeklärt werden; zusammen mit ihren
Angehörigen.
Hier wollen wir helfen!
Die Diagnose zieht einem den Boden unter den Füßen weg. Nach dem
ersten Schock gibt es viele neue Begriffe und Informationen zu verstehen. Es
muß selbstverständlich werden, dass eine psychoonkologisch geschulte
Person die Patientin und ihre Angehörigen gerade jetzt unterstützt.
Auch hier wollen wir helfen!
Nur wenn die Patientin versteht,
was passiert und wie ihr geholfen werden kann, kann sie zusammen mit dem Arzt
die Erkrankung bekämpfen.
Denn: Die mündige Patientin ist die einzige, die ständig dabei ist
- bei ihr laufen die Fäden zusammen.
Im Gegensatz zu Amerika wird das Thema Brustkrebs in Deutschland immer noch
überwiegend hinter vorgehaltener Hand besprochen.
Dieses Tabu muss durchbrochen werden!
Wir alle können nur so erreichen,
dass die Krankenkassen und die Gesetzgeber notwendige Vorsorge- und Früherkennungsmaßnahmen
wieder bezahlen, mit Kontrolle der Qualitätssicherung.
Um die Forschung voranzutreiben werden dringend Gelder benötigt. Hier sollten
wir auch nicht ausgrenzen, denn alle, die für die Forschung und Behandlung
von Brustkrebs Geld zur Verfügung stellen, helfen den Frauen in unserem
Land und verringern so die Sterblichkeitsrate.
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